GreenLab Project

GreenLab Projekt

Maßstab für Green Technology weltweit

Das Kerakoll GreenLab ist auch aus architektonischer Sicht ein avantgardistisches Zentrum, ein Motor für Wachstum und nachhaltige Entwicklung, wo natürliche Baumaterialien das generierende Element von nachhaltiger Architektur und immer intelligenteren Gebäuden verkörpern. Ein hoch innovatives Projekt mit starker Auswirkung auf die europäische Industriekultur, bei dem man den reellen Wert des GreenBuilding mit der Hand anfassen kann, eine Gebäude-Ikone der nachhaltigen Architektur.

Das Studium und die Entwicklung von innovativen Lösungen im Bereich Bio-Bauwesen sind die tragenden Säulen des Projektes Kerakoll GreenLab. Den nachhaltigen Elementen der Gebäudestruktur wie Bioklima und Energieeffizienz (Gebäude in Klasse A) werden hoch qualitative Innenräume zur Nutzung durch die Forscher hinzufügt, die mit den wahrnehmenden und relationalen Aspekten der Architektur verbunden sind.
Hierbei wurden natürliche, diffusionsoffene und ökologische Bauprodukten eingesetzt, die direkt vom Unternehmen hergestellt wurden. Der Wohnkomfort der Arbeitsumgebung wird durch die Auswahl von baulichen Maßnahmen und der verwendeten Materialien gewährleistet, indem Mikroklima und Raumluft im Gebäudeinneren verbessert werden. Dies geschieht dank der natürlichen Belüftung und des grünen Systems, der natürlichen Beleuchtung durch fortschrittliche Kontroll- und Optimierungssysteme, die u. a. die Prinzipien der Farbtherapie und natürlichen Wärmebalance berücksichtigen.

Verleihung des Preises GreenLife Innovazione Amica dell’Ambiente (Green Life umweltfreundliche Innovation) von Legambiente Ende 2010 an das GreenLab. Die renommierte nationale Anerkennung ist innovativen Unternehmen im Bereich Umwelt gewidmet. Darüber hinaus wurde das GreenLab für die Teilnahme am Padiglione Italia, der 13. Architektur Biennale in Venedig (August - Nov. 2012) ausgewählt und folgerichtig in die Kategorie „Sorgfalt und Aufmerksamkeit für Arbeitsorte“ eingeordnet, welche in jenem Jahr die Veranstaltung geprägt hat.

Die umgesetzten Lösungen beinhalten nachweisbare Vorteile beim Einsparen von

Energie:

> Wärmegedämmte Wand (Wärmedämmblock - Biocalce® Termointonaco - Biocalce® Silicato Puro Pittura)

> Glaszwischenraum
mit hoher Wärmedämmung und Einsatz von Speziallamellen zur Reflexion der Wärmestrahlung und Verteilung des Lichts im Gebäudeinneren

> Dach mit hoher Dämmwirkung aus Holzlamellen.
Der Belag des Dachs wurde vollständig mit innovativen Kerakoll Technologien realisiert und erzielt den „CoolRoof“ Effekt, mit Reflexion des Sonnenlichts und der hohen Wärmestrahlung, wodurch auf natürliche Weise geringeres Heizen in den Innenräumen ermöglicht wird.

> Fotovoltaik System.
Um der Fassade Schatten zu spenden wurde eine Anlage über eine Fläche von 280 qm realisiert, die aus 208 Paneelen besteht und in der Lage ist, Energie bis 16 kW zu produzieren.

> Gebäudeautomatisierungssensoren
zur Kontrolle der Helligkeit der Räume integrieren die künstliche Beleuchtung zum natürlichem Licht. Die Sensoren sind in jedem Raum installiert. Ein Gebäude-Automatisierungssystem kontrolliert und verwaltet die Klimaanlage, die Beleuchtung, das Alarmsystem, die Klimakammer, die Zugangskontrolle und die Bewässerung.

> Geotherme mit 9 geothermischen Sonden in 100 Metern Tiefe, die 65 % des Wärmebedarfs im Winter und 50 % im Sommer abdeckt. Die Geotherme in Kombination mit der Heizplatten-Anlage mit hoher Effizienz ermöglicht eine hohe Energieersparnis.

Umwelt:

> Metallstruktur und Holzdach, die nach ihrer Lebensdauer recycelbar sind. Das verwendete Holz ist PEFC zertifiziert - (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes) - zur Umsetzung nachhaltiger Forstwirtschaft.

> Ausschließlicher Einsatz von natürlichen und diffusionsoffenen Kerakoll Materialien mit sehr geringen Emissionen zur Herstellung der Boden- und Wandflächen im Innen- und Außenbereich sowie der Abdichtung und Verklebung des Trencadis-Dachbelags.

Zur Herstellung wurden 372 Tonnen Material eingesetzt; hiervon 127 Tonnen recycelte Materialien und 255 Tonnen regionale Materialien. 314 Tonnen sind am Ende ihrer Lebensdauer recycelbar. Weiterhin wurden 58.695 kg Produkte auf organischer Basis verwendet, die lediglich 438 kg Lösemittel enthielten (weniger als 1%).


> Die natürliche Beleuchtung der Räume sowie die Vorbeugung von Blendungsphänomenen wird sichergestellt durch das Zenitlicht, das durch das große Dachflächenfenster kommt, durch die Lichtröhren, die im Dach installiert sind und durch die Fenster mit eingebauten Lamellen für die Lichtleitung und –steuerung.

> Regenwassergewinnung vom Dach durch natürliches Filtersystem. Das gewonnene Wasser wird zur Bewässerung verwendet und zur Wiederauffüllung der Verdunstungsbecken.

> Aufbereitung des Abwassers von Hygiene- und Umkleideräumen. Biologische Reinigung und Desinfektion durch UV-Strahlen. Wiedernutzung in den Spülkästen. Einsparung von ca. 30% Wasser, das in den WCs verwendet wird.

> Verwaltung des Wassers aus Niederschlägen, das mit natürlichen Filtersystemen geklärt und für die Bewässerung und Befüllung der bioklimatischen Kühlbecken verwendet wird. Es werden auch innovative Systeme wie SUDS – Sustainable Urban Drainage System zur Reinigung, Ausbreitung und das langsame Eindringen in die Erde eingesetzt.

> Bioklima: Das längs der Nord-Süd-Achse ausgerichtete Gebäude öffnet sich nach Süden, damit das Einfangen der Sonnenstrahlen begünstigt wird und schließt nach Norden, damit die Verluste nach außen begrenzt werden. Das System der Grünanlage, die Abschirmungen mit gläsernen Fotovoltaikpaneelen sowie die vorhandenen Wasserbecken begünstigen die mikroklimatische Steuerung.

Gesundheit:

> Schadstoffe in der Innenraumluft: Die Mehrzahl der eingesetzten Materialien weisen nur sehr geringe Emissionen an flüchtigen organischen Substanzen (VOC) auf und gewährleisten daher gesunde Arbeitsräume, die nicht dem Risiko des „Sick-Building-Syndroms“ (Kranke Gebäude Syndrom) ausgesetzt sind. Im Gebäudeinneren werden die 5 Hauptindikatoren der Innenraumluftverschmutzung direkt überwacht, die sich am Projekt Index der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem Joint Researche Center orientieren. Die Werte liegen konstant deutlich unter den Durchschnittswerten, die in europäischen Gebäuden ermittelt wurden.

> Allergene, Bakterien, Schimmel und Pilze: Fast alle verwendeten Produkte sind vom Französischen Institut CSTB als bakteriostatisch und fungistatisch zertifiziert. Auch dies wirkt sich gesundheitlich positiv auf die Arbeitsräume aus. Die Überwachung der Bakterien und Pilze ergeben ebenfalls Werte, die deutlich unter den normalen Grenzwerten liegen.

     
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